Ausstellungen

05.12.2017 _ 14.23.30

Nagelneue 400 Millionen Jahre

Für den Zeittunnel in Wülfrath gestalte ich im Moment die erdgeschichtliche Erlebnisausstellung komplett neu. Im Frühjahr 2018 soll sie dann wieder eröffnet werden.



Mit mehr Inhalt und auf Basis des von mir konzipierten mit einem if communication design award ausgezeichneten Corporate Designs bin ich gerade mitten in der Entwurfsphase. Die Besucher dürfen sich auch wieder über großartigen Illustrationen von Michael Strauss und Burkhard Pfeifroth freuen. Für die Produktion und Koordination ist die Kessler & Co. GmbH aus Mülheim verantwortlich.

Die erste Fassung der Ausstellung wurde 2002/2003 eröffnet. In diesem Zusammenhang zu sagen »Kinder, wie die Zeit vergeht.« verkneife ich mir aber mal.

17.11.2017 _ 12.52.29

fontane 200/autor

Und schon wieder Zweiter! Der dritte zweite Platz in diesem Jahr (nach ITS und 1. FC Köln) geht erneut an das Team der Bergzwo GmbH aus Berlin-Kreuzberg.

Im Wettbewerb zur zentralen Ausstellung zu Theodor Fontanes 200. Geburtstag im Museum Neuruppin hat Dr. Christian Dirks gemeinsam mit Stefan Schöbinger, Michael Lorenz und mir ein interventives Konzept für das Museum und die Stadt Neuruppin ausgefeilt. Das grafische Moment aus meiner Hand hat dabei das Erscheinungsbild zum Fontane-Jahr aufgegriffen, zergliedert und neu zusammengesetzt. Dadurch war eine möglichst variable Intervention in den formal reduzierten und sehr klassischen Museumsräumen möglich.


Theodor Fontane hat ja so schöne Begriffe wie Schniepel, Drüberstehn oder auch Prinzipienreitigere Weltverbesserung erdacht. Daher hätte eine Zusammenarbeit – zumindest inhaltlich – schon gut funktioniert. Wir hätten dann u.a. gelbe und hellrote Zeitungspapiere bedruckt, zusammengenäht und dann überall rumgeschüttelt.

14.10.2017 _ 12.21.49

1. FC Köln – Schon immer anders

Eine Herzensangelegenheit war der Wettbewerb zur Sonderausstellung des 1. FC Köln zum 70-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr!

Im Auftrag der Bergzwo GmbH war ich gestalterisch für Raum, Grafik und diverse weitere Aspekte (z.B. Ausstellungs-Satelliten im Öffentlichen Raum) verantwortlich. Neben einer ordentlichen Karaoke-Anlage, bei der die Fans mit der Mannschaft Karnevalslieder singen können oder einer interaktiven Torwand, die mit Rätseln zum FC gelöst werden muss bis zum Schreibtisch vom »Boss« und dem Originalstall von »Hennes, dem Achten« wäre alles dabei gewesen, was die Kölner Fussball-Seele so ins Herz geschlossen hat.



Seitdem wir erfahren haben, dass wir – wieder einmal – den zweiten Platz erzielen konnten, geht es mit dem #effzeh bergab. Wir finden es etwas schade. Der 1. FC Köln hingegen wäre derzeit mit einem zweiten Platz wohl sehr zufrieden.

14.08.2017 _ 11.45.44

Vom Suchen und Finden.

Im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs für die neue Dauerausstellung des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen gab es den ersten zweiten Platz für die Bergzwo GmbH in diesem Jahr. Für das größte Archiv und Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung über die nationalsozialistische Verfolgung, NS-Zwangsarbeit sowie den Holocaust haben wir ein Konzept entwickelt, dass die unterschiedlichsten Akteure und ihre Verbindung zu den Themen fokussiert.


Unter dem Arbeitstitel »Ein Denkmal aus Papier« haben wir gemeinsam mit Tobi Dahmen diese Ideen einer internationalen Jury präsentiert, die unsere Vorgehensweise sehr mutig und zukunftsweisend beurteilte. Für alle grafischen und gestalterischen Aufgaben war ich verantwortlich.

10.07.2017 _ 17.27.52

Wale. Kapitäne. Und Kollegen. Die Vernissage.

Am 25. Juni 2017 war es soweit: nach über neun Monaten Vorbereitungszeit wurde meine neue Ausstellung im Dr.-Carl-Häberlin-Friesen-Museum eröffnet. Unter dem Motto »Wale. Kapitäne. Und Kollegen.« sind seitdem über 100 Arbeiten von über 70 Künstlern aus zehn Ländern zu sehen! Bei der Vernissage waren 30 Künstler unter den gut 250 sehr gut aufgelegten Gästen! Wahnsinn!





Das Orchestre Miniature In The Park aus Berlin hat für die leichte, entspannte, unkomplizierte und sonnige Stimmung gesorgt, die sich auf alle Besucher übertragen hat. Herrlich!


Und dann gab es ja auch noch die Verleihung des »Erstmal«, dem Föhrer Preis für Cartoons, Comics und Illustrationen. Acht der zwölf Preisträger waren auch vor Ort! Herausragend!


Alles in allem eine wirklich großartige und fröhliche Vernissage! Die Ausstellung ist nun bis zum 27. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet (ab September: außer montags). Die Werke, die Zeitung und die Preisträger stelle ich noch ausführlich vor! #walekapitaeneundkollegen

13.02.2017 _ 12.06.38

Ausstellungswettbewerb gewonnen!

Die Bergzwo GmbH aus Berlin hat den Wettbewerb zur Neugestaltung der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg gewonnen. Im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt wird voraussichtlich Ende diesen Jahres die neue Ausstellung eröffnet.



Das gestalterische Konzept trägt meine Handschrift. Im Team sind zudem noch Dr. Christian Dirks (Konzeption), Julian Oppmann (Konzeption), Carina Ernst (Raum) und Heinz Kasper (Licht). Volle Kompetenz für ein bedrückendes Thema.

18.12.2016 _ 17.01.04

Gebirgige Variantenprüfung

Für die Bergzwo GmbH von Christian Dirks aus Berlin habe ich ein spannendes Konzept visualisiert und die Präsentation gestaltet: Für das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau zwischen Leipzig, Berlin und Dresden zur Vorbereitung der neuen Ausstellung wurden dabei verschiedene Varianten der neuen Ausrichtung geprüft.


Im kommenden Jahr wird man dann sehen, wie es mit der Entwicklung von Themen wie DDR-Haftanstalt oder NS-Wehrmachtsjustiz weitergeht. Möglichkeiten gibt es viele, diesen wichtigen Ort der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zukunftsfähig zu machen.

21.07.2015 _ 17.44.08

Ein total entspannter Ober…

…bürgermeister!

Videostill NDR-Bericht

Als Olaf Scholz am vergangenen Freitag zum ersten Mal auf der Insel Neuwerk war, hat er gleichzeitig auch noch die neue Ausstellung des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer eingeweiht.

Die Ausstellung, die ich für und mit Kessler & Co. konzipiert und gestaltet habe. Hier gibt es einen kleinen aber feinen Bericht des NDR dazu.

09.06.2015 _ 16.24.25

Nationalparkhaus Hamburgisches Wattenmeer

Um es mal mit den Worten von Moritz Bleibtreu zu sagen: «Ich wünsche mir, dass es wieder cool wird, schlau zu sein.» Dieses Gefühl stellt sich immer wieder ein, nachdem eine neue Ausstellung eröffnet wurde. (Meistens auch schon während der Arbeit daran.)

Für die neue Dauerausstellung des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer auf Neuwerk war ich kreativ verantwortlich für Raumkonzept inkl. Planung (auf Basis der Grundidee von Helmut Kessler) und grafische Gestaltung im Auftrag der Kessler & Co. GmbH und der Stadt Hamburg. Nach der kleinen Eröffnung am vergangenen Donnerstag bin ich schon noch etwas schlappi aber auch mächtig stolz!

Da hat diese kleine Insel vor Cuxhaven ein echt umfangreiches, ziemlich interaktives und unglaublich informatives Kleinod erhalten.



Wer seine Urlaubs- bzw. Wochenendplanung noch nicht abgeschlossen hat, sollte jetzt aber schleunigst ins Watt. Und ab nach Neuwerk!

01.06.2015 _ 11.59.51

Norddeutsches Inselhopping

Aktuell findet der Einbau der neuen Ausstellung für das Nationalparkhaus-Neuwerk statt, die ich gemeinsam mit der Kessler & Co. GmbH entwickelt habe. Die kleine Insel gehört ja zur Stadt Hamburg, obwohl sie rund 150 km entfernt im Wattenmeer liegt.

Mein Weg im Auto führte mich von Föhr mit der Fähre über die Nordsee, dann mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal, dann mit der Fähre über die Elbe und zum Schluss mit der Pferdekutsche auf die Insel. Es gibt aber viele ausgesprochen komfortable Wege dorthin:
Konzeptionell, gestalterisch, inhaltlich und konstruktiv steht man bei der Entwicklung einer Ausstellung ja immer vor tollen Herausforderungen. Wenn eine Ausstellung auf einer Insel installiert werden soll, die bei Ebbe nur mit dem Wattwagen (Pferde oder Trecker) und bei Flut nur mit einem kleinen Personenschiff zu erreichen ist (und die Abfahrtsorte dieser beiden Stationen auch noch einige Kilometer auseinander liegen), sollte man besser mehrere Semester Transferplanung international konkurrierender Speditionsunternehmen ohne feste Ansprechpartner studiert haben. Also, noch besser: alle Beteiligten hätten zumindest einen Magister in Logistik & Zeitmanagement in der Tasche. Gut, dass es bei diesem Projekt so ist.



Da die Sattelschlepperfahrer den Weg durchs Watt nicht auf die eigene Kappe nehmen wollten, wird die Ausstellung nahezu vollständig vor Ort zusammengebaut. Auch hier macht es nichts, erfahrene Partner an seiner Seite zu haben.



Die Montage geht daher sehr gut voran, so dass die Eröffnung voraussichtlich am Donnerstag stattfinden kann. (Wenn alle geladenen Gäste rechtzeitig am Fähranleger sind und das Schiff dann auch fährt.)