Ausstellungen

13.02.2017 _ 12.06.38

Ausstellungswettbewerb gewonnen!

Die Bergzwo GmbH aus Berlin hat den Wettbewerb zur Neugestaltung der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg gewonnen. Im Auftrag der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt wird voraussichtlich Ende diesen Jahres die neue Ausstellung eröffnet.



Das gestalterische Konzept trägt meine Handschrift. Im Team sind zudem noch Dr. Christian Dirks (Konzeption), Julian Oppmann (Konzeption), Carina Ernst (Raum) und Heinz Kasper (Licht). Volle Kompetenz für ein bedrückendes Thema.

18.12.2016 _ 17.01.04

Gebirgige Variantenprüfung

Für die Bergzwo GmbH von Christian Dirks aus Berlin habe ich ein spannendes Konzept visualisiert und die Präsentation gestaltet: Für das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau zwischen Leipzig, Berlin und Dresden zur Vorbereitung der neuen Ausstellung wurden dabei verschiedene Varianten der neuen Ausrichtung geprüft.


Im kommenden Jahr wird man dann sehen, wie es mit der Entwicklung von Themen wie DDR-Haftanstalt oder NS-Wehrmachtsjustiz weitergeht. Möglichkeiten gibt es viele, diesen wichtigen Ort der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zukunftsfähig zu machen.

21.07.2015 _ 17.44.08

Ein total entspannter Ober…

…bürgermeister!

Videostill NDR-Bericht

Als Olaf Scholz am vergangenen Freitag zum ersten Mal auf der Insel Neuwerk war, hat er gleichzeitig auch noch die neue Ausstellung des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer eingeweiht.

Die Ausstellung, die ich für und mit Kessler & Co. konzipiert und gestaltet habe. Hier gibt es einen kleinen aber feinen Bericht des NDR dazu.

09.06.2015 _ 16.24.25

Nationalparkhaus Hamburgisches Wattenmeer

Um es mal mit den Worten von Moritz Bleibtreu zu sagen: «Ich wünsche mir, dass es wieder cool wird, schlau zu sein.» Dieses Gefühl stellt sich immer wieder ein, nachdem eine neue Ausstellung eröffnet wurde. (Meistens auch schon während der Arbeit daran.)

Für die neue Dauerausstellung des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer auf Neuwerk war ich kreativ verantwortlich für Raumkonzept inkl. Planung (auf Basis der Grundidee von Helmut Kessler) und grafische Gestaltung im Auftrag der Kessler & Co. GmbH und der Stadt Hamburg. Nach der kleinen Eröffnung am vergangenen Donnerstag bin ich schon noch etwas schlappi aber auch mächtig stolz!

Da hat diese kleine Insel vor Cuxhaven ein echt umfangreiches, ziemlich interaktives und unglaublich informatives Kleinod erhalten.



Wer seine Urlaubs- bzw. Wochenendplanung noch nicht abgeschlossen hat, sollte jetzt aber schleunigst ins Watt. Und ab nach Neuwerk!

01.06.2015 _ 11.59.51

Norddeutsches Inselhopping

Aktuell findet der Einbau der neuen Ausstellung für das Nationalparkhaus-Neuwerk statt, die ich gemeinsam mit der Kessler & Co. GmbH entwickelt habe. Die kleine Insel gehört ja zur Stadt Hamburg, obwohl sie rund 150 km entfernt im Wattenmeer liegt.

Mein Weg im Auto führte mich von Föhr mit der Fähre über die Nordsee, dann mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal, dann mit der Fähre über die Elbe und zum Schluss mit der Pferdekutsche auf die Insel. Es gibt aber viele ausgesprochen komfortable Wege dorthin:
Konzeptionell, gestalterisch, inhaltlich und konstruktiv steht man bei der Entwicklung einer Ausstellung ja immer vor tollen Herausforderungen. Wenn eine Ausstellung auf einer Insel installiert werden soll, die bei Ebbe nur mit dem Wattwagen (Pferde oder Trecker) und bei Flut nur mit einem kleinen Personenschiff zu erreichen ist (und die Abfahrtsorte dieser beiden Stationen auch noch einige Kilometer auseinander liegen), sollte man besser mehrere Semester Transferplanung international konkurrierender Speditionsunternehmen ohne feste Ansprechpartner studiert haben. Also, noch besser: alle Beteiligten hätten zumindest einen Magister in Logistik & Zeitmanagement in der Tasche. Gut, dass es bei diesem Projekt so ist.



Da die Sattelschlepperfahrer den Weg durchs Watt nicht auf die eigene Kappe nehmen wollten, wird die Ausstellung nahezu vollständig vor Ort zusammengebaut. Auch hier macht es nichts, erfahrene Partner an seiner Seite zu haben.



Die Montage geht daher sehr gut voran, so dass die Eröffnung voraussichtlich am Donnerstag stattfinden kann. (Wenn alle geladenen Gäste rechtzeitig am Fähranleger sind und das Schiff dann auch fährt.)

27.05.2015 _ 10.28.30

Stadt, Land, Fluss. Und Freaks.

Das war ein Plakatmotiv, das im Rahmen des Wettbewerbs Erscheinungsbild der neuen Ausstellung für das Naturkundemuseum Dortmund entstand.

Freaks

Leider wurde das Konzept (Hier ein kleiner Auszug mit 2,5 MB) nur mit dem 2. Platz belohnt. «Zu bunt», war das Urteil der Museumsleitung. Ich halte es da mit Walter Gropius. Der sagt «Bunt ist meine Lieblingsfarbe.»

26.02.2015 _ 08.46.54

Ganz schön nah am Wasser gebaut

Könnte man so sagen. Als kürzlich im Blog der Ikone der Architekturmagazine baumeister mein Atelier vorgestellt wurde, war die Freude groß. Vor etwa einem Jahr habe ich die Einweihung gefeiert.

Kurz darauf wurden in Frankfurt die diesjährigen German Design Awards verliehen. Da wurde ich in Abwesenheit (auf einer Insel zu wohnen, führt auch in solchen Fällen zu gewissen Ruhephasen…) ausgezeichnet und bin auch darüber ziemlich froh.

Und noch eine Feier steht in diesem Jahr auf jeden Fall an: im Herbst werden wir tüchtig auf das 15-jährige Bestehen meines Ateliers anstoßen.

Vorher bin ich dann noch bei der Eröffnung der neuen Ausstellung des Nationalparkhauses Hamburgisches Wattenmeer dabei und werde an ein paar Wettbewerben teilgenommen haben (u.a. Stifterverband, Naturkundemuseum Dortmund und Umweltministerium NRW). Dann entstehen – neben einigen spannenden neuen Anfragen – gerade ein neues Erscheinungsbild für die Essener Druckerei gilbert & gilbert, das neue Gericht-Gedichte-Buch für Jörn Sternhagen, alle Materialien für die kommende Saison des Zeittunnels in Wülfrath, das zweite große Buch der Lemken AG, die neue Gestaltung der Archäologie im Friesen-Museum, Werbematerial für die Föhrer Werkstätten des Paritätischen Hauses Schöneberg, …

Über alles werde ich hier ausführlich berichten, wenn alles in trockenen Tüchern ist.

28.10.2014 _ 16.22.10

Watt geht ab

Könnte man so sagen, denn in Moment bin ich voll ins Layout für die neue Ausstellung des Nationalparkhauses Hamburgisches Wattenmeer eingestiegen.



Bevor die Ausstellung produziert und – so wie es aussieht – Ostern 2015 eröffnet wird, filtern unsere Freunde die Wattwürmer aber noch eine Menge durch und die eine oder andere Möwe lacht sich eins.

Und vermutlich wird unsere Nahrungskette an mikrofeinem Plastikmüll auch nicht ärmer.

27.10.2014 _ 09.31.52

Erstmal – Die Ausstellung

Mannomann, war das ein Fest!

Am 3. Oktober habe ich die neue Ausgabe meiner Satire-Zeitung «Alles, alles Gute» vorgestellt. Dazu habe ich dann auch noch eine Sonderausstellung im Friesen-Museum kuratiert. Und eine Menge Künstler (u.a. Piero Masztalerz, Miriam Wurster, Helge Jepsen, Peter Butschkow, Michael Reinermann, Hilke Theis, Jörn Sternhagen), Freunde und Gäste haben die Vernissage bei Bier und Chips genossen und herzhaft gelacht.



Die Ausstellung, die noch bis zum 11. Januar 2015 gezeigt wird, zeigt weit über 100 Suuper Küstencartoons und 1A Inselwitze. Aktuelle Infos zu Austellung, flankierenden Veranstaltungen und den teilnehmenden Künstlern gibt es auf der Facebookseite meiner Zeitung

Am Sonnabend nach der Vernissage habe ich die Zeitung über die Wochenendausgabe des Inselboten verteilen lassen. So hatten schon mal alle Abonnenten auf Föhr, Amrum und den Halligen ein unterhaltsames Wochenendgeschenk frei Haus. Für alle, die nicht in den Genuss gekommen sind, ist die Zeitung (mit über 100 Cartoons) im Friesen-Museum für 2,50 EUR erhältlich.

Und so sieht sie aus:

Da kann ich nur noch eins sagen: Alles, alles Gute! Und vielen Dank für die feinen Fotos an Helmut Kessler.

27.09.2014 _ 15.38.49

Zertifiziertes Leitsystem

Für das Föhrer Friesen-Museum habe ich ein neues Orientierungssystem entworfen. Im Rahmen der Zertifizierung durch den Museumsverband Schleswig-Holstein entstanden neue Leittafeln, die den Besuchern nun einen vertiefenden Einstieg in die thematisch unterschiedliche gegliederten Räume ermöglichen.



Wie nahezu jeder weiß, beschäftigt sich das Friesen-Museum mit der Vermittlung von lokal und regional prägenden Ereignissen und Gegebenheiten wie Archäologie, Geologie, Seefahrt und Walfang, Seebad Wyk, Baukultur, Brauchtum, Trachten und Auswanderung. Und natürlich auch mit dem großen Thema Natur und Umweltschutz.

Neben den deutschsprachigen Informationen gibt es auch eine englische Fassung, um auch den vielen ausländischen Gästen und englischsprachigen Föhrer Familien gerecht zu werden. Bis zum nächsten Museumsbesuch. Erstmal.